Leben in der Eiszeit

Die Eiszeit: So war das Leben im ewigen Eis

Eiszeit
Das Mineralwasser von EiszeitQuell stammt nachweislich aus der letzten Eiszeit. Diese endete vor etwa 10.000 Jahren. Schwer vorstellbar, dass diese längst vergangene Epoche für unseren heutigen Alltag noch immer von Bedeutung ist.

Eiszeit LandschaftDie Eiszeit verbinden wir mit glitzernden Eiswelten, meterhohen Gletschermassiven und unendlichen Schneeflächen. Es ist die Vorstellung von Weite und Unberührtheit, die uns fasziniert. Doch die Eiszeit war voller Leben. Es war die Zeit der Großsäuger und eine entscheidende Epoche für die Evolution des Menschen. Noch heute finden sich hier Spuren der Eiszeit, nicht zuletzt das Mineralwasservorkommen von EiszeitQuell.

 

Eine Welt der Riesen – die Zeit der großen Säugetiere

Mammut
Die Eiszeit hat ihre ganz eigene Tierwelt hervorgebracht: Gewaltige Mammuts, Riesenhirsche, Wollnashörner, Höhlenbären und Höhlenlöwen. Es war die Zeit der Großsäuger.

Mammut im SchneeDie Größe war der beste Schutz gegen die Kälte. Große Tiere können Wärme besser speichern als kleine. Zwar geht die Wärme an der Oberfläche ihres Körpers verloren, doch diese ist trotzdem im Vergleich zum gesamten Körper kleiner. Vor allem das Fell war ausschlaggebend – und die Tiere fanden in der Mammut-Steppe viel Platz; Mammuts waren zum Teil sogar kleiner als heutige Elefanten.

 

Der moderne Mensch – ein Kind der Eiszeit


Ganz Nordeuropa war während der letzten Eiszeit von einem gewaltigen Eispanzer überzogen. Menschen und Tiere lebten weiter südlich, in den mit Gräsern, Moosen und Zwergsträuchern bedeckten Flächen, die große Teile Deutschlands dominierten. Die Menschen zogen den Tierherden hinterher. Sie lebten in Gruppen von 10 bis 20 Personen zusammen und schützten sich in Höhlen oder mit zeltförmigen Hütten gegen das unwirtliche Wetter.

Die Eiszeit gab der Entwicklung des Menschen entscheidende Impulse: Er lernte dabei, sich immer wieder anzupassen und mit den verschiedensten Lebensbedingungen zurechtzukommen.

 

Faszinierende Eiszeitkunst – direkt vor unserer Haustür

Mammut vom Vogelherd

Ausgrabungen im Hohle Fels Schwäbische Alb

Die Tübinger Eiszeitforscher bei der Arbeit:
2009 im Hohle Fels, Schwäbische Alb

Der Mensch wie wir ihn heute kennen entwickelte sich während der Eiszeit. Und er wurde schon früh kreativ. Hier auf der Schwäbischen Alb entdeckten die Tübinger Eiszeitforscher um Professor Nicholas Conard die ältesten Kunstwerke der Welt: Venus, Mammut, Eiszeit-Pferd, Höhlenlöwe und weitere aus Mammutelfenbein geschnitzte Figuren und Musikinstrumente – kunstvoll angefertigt vor über 30.000 Jahren.

Eiszeit Pferd vom VogelherdEiszeitQuell ist Partner des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen und stiftet jedes Jahr den Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie.

 

Spuren der Eiszeit

Klopfjörgle Höhle St Johann Schwäbische Alb
Auch heute finden sich bei uns noch viele Spuren aus der Eiszeit. Gerade die Schwäbische Alb zeugt mit ihrer besonderen geologischen Formation von den eiszeitlichen Vorgängen. Hier gibt es viele Höhlen zu entdecken, in denen einst Bären oder Eiszeitmenschen vor der Kälte Zuflucht suchten. Oder Geröllfelder, die einst durch die sich ausbreitenden Gletscher von den Alpen hierher geschoben wurden. Und natürlich EiszeitQuell. Sein Mineralwasservorkommen hat seit der letzten Eiszeit nicht mehr am Wasserkreislauf teilgenommen. Trotzdem ist es, geschützt vor Sauerstoff und Licht, noch immer so frisch und absolut rein wie bei seiner Entstehung.

Höhle Schwäbische AlbLassen Sie sich in diese längst vergangene Zeit entführen und wandern Sie zusammen mit einem Alb-Guide zu den spannendsten und schönsten Orten der Schwäbischen Alb. Bei einer Eiszeit-Tour!

Hier geht’s zu den Touren und Terminen!