Die 100%-FlascheDie 100%-Flasche

Als einer der ersten Mineralbrunnen in Deutschland haben wir unsere PET-Flaschen ausnahmslos auf 100% Recycling-Material ("Rezyklat") umgestellt. Das bedeutet: Die EiszeitQuell Mineralwasserflaschen werden komplett aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Hunderte Tonnen PET-Rohmaterial werden auf diese Weise Jahr für Jahr eingespart. Ein weiterer Baustein in unserer langfristigen Strategie für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.

Seit Einführung der PET-Flasche im Jahr 2002 arbeiten wir kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Ökobilanz. So hatten wir schon seit Jahren einen überdurchschnittlich hohen Rezyklatanteil in unseren Flaschen, zuletzt waren es 75% (Durchschnitt in Deutschland: ca. 26%). Studien haben ergeben, dass die Einwegflasche bereits bei einem Anteil von 50% Recycling-Material ähnlich gute ökologische Eigenschaften aufweist wie eine Mehrwegflasche.

EiszeitQuell in der PET-Flasche – die Vorteile:

Flaschen aus 100 % Recyclingmaterial
transportiert auf kurzen Wegen
nichts landet im Meer oder Müll
Ökobilanz auf Augenhöhe mit Glas Mehrweg
leicht, bruchsicher, hygienisch
garantiert ohne Weichmacher!

Die umweltfreundlichen Plastikflaschen aus 100 % Recycling-PET gibt es im Einweg-Sechserträger und im Mehrwegkasten von Petcycle. Mehr über dieses intelligente Mehrweg-Poolsystem und seinen geschlossenen Wertstoffkreislauf erfahren Sie hier.

Was passiert mit meiner leeren PET-Flasche?

PET-Flaschen im Faktencheck

Leider sind zur PET-Flasche viele teils unvollständige Informationen und Mythen im Umlauf. Wir verstehen, dass diese Meldungen Sie verunsichern. Zeit für Aufklärung und Fakten:

1. Keine EiszeitQuell-Flasche landet im Meer

Die Weltmeere werden zunehmend durch Plastik verschmutzt und die Bilder von Plastikteppichen auf dem Wasser, von vermüllten Stränden und verendeten Meerestieren sind unerträglich. In der öffentlichen Diskussion werden immer wieder auch PET-Flaschen aus Deutschland dafür mitverantwortlich gemacht.

Richtig ist:
Getränkeflaschen sind tatsächlich ein Teil des riesigen Müllproblems in den Weltmeeren. Doch diese Flaschen stammen nicht aus Deutschland! Im Gegenteil: Ein hocheffizientes Rücknahme- und Pfandsystem für Einwegflaschen sorgt hierzulande dafür, dass die leeren Flaschen zurückgegeben und recycelt werden. (siehe Punkt 3).

Ein völlig mit Plastik vermüllter Fluss in Kambodscha

Das Plastik in den Weltmeeren stammt zu über 90% aus Flüssen in Asien und Afrika, der Anteil europäischer Flüsse liegt laut einer Studie bei unter 0,3%*. In Ländern ohne Pfandsystem und ohne Recycling wird der Müll oftmals im nächsten Fluss entsorgt und so aufs Meer getrieben.

In Deutschland würde jeder, der eine bepfandete PET-Flasche weg wirft, bares Geld vernichten.

*Quellen: Spiegel, Süddeutsche Zeitung

2. Unsere Flaschen werden nicht exportiert oder verbrannt

Die Medien berichten regelmäßig von deutschen Müll-Exporten: Große Frachter transportieren unseren Abfall nach Asien, wo er auf Deponien vergraben wird. Die Vermutung liegt nahe, dass die gepressten PET-Flaschen aus den Leergutautomaten auch dabei sein könnten.

Richtig ist:
PET ist ein sehr begehrter Wertstoff und viel zu kostbar, um (wie andere Plastikarten) einfach verbrannt oder auf Müllhalden in Fernost entsorgt zu werden. Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften lässt sich PET hervorragend recyceln und es gibt in Deutschland einen regelrechten Wettbewerb um das PET-Rezyklat.

Gebrauchte PET-Flaschen werden nicht einfach vernichtet, sondern in erster Linie zu neuen Flaschen recycelt. Dazu kommen viele weitere Einsatzmöglichkeiten in der Textil- oder Verpackungsindustrie. Dieses sogenannte Downcyling nimmt immer mehr ab, da die Anteile von Recyclingmaterial in neuen Flaschen stetig erhöht werden.

3. Das deutsche Pfandsystem ist einzigartig auf der Welt

Wann immer über wachsende Müllberge und Umweltverschmutzung berichtet wird, sind Bilder von achtlos weggeworfenen Flaschen nicht weit. Und so wird regelmäßig gefordert, man solle zum Schutz der Umwelt keine Getränke in PET-Flaschen kaufen.

Richtig ist:
Schon zu Zeiten, als Mineralwasser noch in Tonkrügen abgefüllt wurde, gab es in Deutschland einen Kreislauf für Getränkeverpackungen (neuer Krug im Tausch gegen einen leeren Krug). Dies gilt heute umso mehr: Anders als nahezu alle anderen Branchen der Lebensmittelindustrie nehmen deutsche Getränkehersteller (Mineralbrunnen, Brauereien etc.) ihre Verpackungen wieder zurück und führen sie einem Kreislauf- oder Recyclingsystem zu.

Das deutsche Pfandsystem für PET-Einwegflaschen ist in seiner Art nahezu einzigartig. Jede Flasche ist mit 25 Cent bepfandet, den Betrag erhält man bei Rückgabe erstattet. Die Rücklaufquoten sind enorm: Fast 98% der PET-Einwegflaschen werden wieder zurückgegeben und recycelt* – eine starke Bilanz, die nur durch das Zusammenspiel von achtsamen Verbrauchern, dem Handel und den Getränkeherstellern möglich ist.

Die Einführung eines vergleichbaren Pfandsystems in anderen Ländern würde helfen, die Vermüllung der Meere und der Umwelt stark einzudämmen.

*Quelle: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

4. PET-Flaschen enthalten keine Hormone oder Weichmacher

Das Thema "Schadstoffe in PET-Flaschen" taucht immer wieder in Diskussionen auf und wird von teils unseriösen Quellen verbreitet. Das sorgt bei vielen Verbrauchern verständlicherweise für Bedenken.

Richtig ist:
Es werden keine Weichmacher in PET-Flaschen verwendet. PET ist die Abkürzung für „Polyethylenterephthalat“. Dieser Name erinnert an Phthalate, die in anderen Industriezweigen als Weichmacher verwendet werden und teils hormonähnlich wirken. Zur Herstellung von PET-Flaschen werden diese und andere Weichmacher aber nicht eingesetzt.

Auch Bisphenol A wird nicht in PET-Flaschen verwendet. Diese Substanz kann hormonähnlich (Östrogen) wirken. Sie kann teilweise in Kunststoffen enthalten sein, unter anderem auch in manchen Trinkbechern oder Plastikgeschirr. In PET-Flaschen ist Bisphenol A nicht enthalten.

Hauptursache für die sich teils hartnäckig haltende Legende von weiblichen Geschlechtshormonen in PET-Flaschen ist eine Studie der Uni Frankfurt aus dem Jahr 2009. Die Ergebnisse dieser Studie konnten nie wiederholt werden, nicht von anderen Universitäten oder Instituten und auch nicht von den Frankfurter Urhebern selber. Sie gilt längst als "Fehlalarm" und entkräftet. Doch wie so oft löst die Entwarnung nicht dasselbe Echo aus wie die ursprüngliche Meldung.

Fazit: Wer EiszeitQuell aus der PET-Flasche trinkt, kann dies mit gutem Gewissen tun: Produziert in Baden-Württemberg, transportiert auf kurzen Wegen, in Flaschen aus 100% Recyclingmaterial. Hygienisch, komfortabel, bruchsicher und garantiert ohne Weichmacher!

Das gesamte EiszeitQuell-Sortiment (in PET und Glas) finden Sie hier.

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