
Was heißt PET?
PET steht für Polyethylenterephtalat. Dabei handelt es sich um einen thermoplastischen Kunststoff, der unter anderem für die Herstellung von Getränkeverpackungen verwendet wird. Die Kunststoffart ist lebensmittelrechtlich unbedenklich.
Gibt es qualitative Unterschiede zwischen Glas- und PET-Verpackungen?
PET-Verpackungen sind wesentlich leichter als Glasflaschen, sie sind unzerbrechlich und deshalb auch sehr praktisch für unterwegs. Diese Vorteile haben PET-Flaschen bei Verbrauchern zur beliebtesten Gebindeform in Deutschand gemacht.
Warum kostet Mineralwasser in PET-Flaschen häufig mehr als in Glasflaschen?
Mineralwasser in PET ist in Deutschland erst seit einem guten Jahrzehnt auf dem Vormarsch. Im Südwesten, dem Hauptabsatzgebiet von Romina Mineralbrunnen, seit dem Jahr 2000. Um in PET abfüllen zu können, haben die Unternehmen in Gebäude und Verpackungsanlagen investiert. Das wirkt sich auf die Preise aus. Hochwertige Produkte wie EiszeitQuell werden zudem nur in qualitätsgeprüften PET-Flaschen mit optimal abgestimmtem Acetaldehydblocker abgefüllt. Dies schlägt sich im Vergleich zu Glas in höheren Preisen für die Verpackung nieder.
Wie wird aus einem „Rohling“ eine Kunststoffflasche?
Ein „Rohling“ (auch Preform genannt) sieht aus wie ein Reagenzglas mit aufgesetztem Gewinde. Er wird im Werk in einer Blasmaschine erhitzt und anschließend mit etwa 40 bar Druck zu einer Flasche verarbeitet. Diese wird direkt im Anschluss befüllt. Dadurch genügt sie höchsten Qualitätsansprüchen.
Wie oft kann eine Mehrweg-Glasflasche wieder befüllt werden?
Eine Glas-Mehrwegflasche der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB), auch Perlenflasche genannt, kann durchschnittlich 40 bis 50 Mal wieder befüllt werden.
Was bedeutet „Petcycle“ auf den PET-Kisten?
„Petcycle“ ist ein Unternehmen, das Mehrwegkisten zur Verfügung stellt, in denen alkoholfreie Getränke in PET-Zweiwegflaschen in den Handel gebracht werden. Zweiwegflaschen deshalb, weil die Flaschen bepfandet zu den Getränkeherstellern zurückkommen, wo sie sortiert und verpresst werden. Anschließend werden beim Recycler daraus wieder neue PET-Flaschen hergestellt. Der Vorteil: Innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs ist sichergestellt, dass der Verbraucher beim Kauf jedes Mal eine neue PET-Flasche erhält, die hygienisch eine 100prozentige Qualität aufweist. Darin ist das Petcycle-System aus unserer Sicht anderen PET-Systemen weit überlegen.
Gibt die PET-Flasche Stoffe ans Mineralwasser ab?
Nein. Bei sachgemäßer Lagerung ist unsere PET-Flasche eine unbedenkliche Verpackung für Mineralwasser. Es empfiehlt sich allerdings, Mineralwasser in PET-Flaschen kühl und lichtgeschützt zu lagern. Häufig wird davon gesprochen, dass Acetaldehyd aus dem PET-Material in das Mineralwasser übergeht. Mineralwasser ist ein sehr geschmackssensibles Produkt, sodass bereits geringe Mengen an Acetaldehyd (ab 0,02 mg/l) unter Umständen geschmacklich feststellbar sind. Aus diesem Grund verwenden wir ausschließlich PET-Flaschen mit einem so genannten Acetaldehyd-Blocker, um eine hohe Produkt- und Verpackungsqualität zu gewährleisten. Acetaldehyd entsteht auch bei natürlichen Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper oder bei der alkoholischen Gärung. Zum Vergleich: 100 Milliliter Wein enthalten im Durchschnitt so viel Acetaldehyd wie mehrere Tausend Liter Mineralwasser in PET. Zudem ist Acetaldehyd in verschiedenen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse enthalten. Wir nehmen schätzungsweise täglich 50 bis 200 Milligramm Acetaldehyd auf.