EiszeitQuell stiftet Förderpreis für Urgeschichte

Mit sensationellen Funden wie der Venus vom Hohle Fels oder dem Mammut vom Vogelherd hat Professor Nicholas Conard von der Eberhard-Karls-Universität Tübingen neue Einblicke in die Lebenswelt unserer frühen Vorfahren ermöglicht. Um besondere Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern der eiszeitlichen Archäologie, Quartärökologie und Evolution des Menschen zu würdigen, vergibt die Universität Tübingen jedes Jahr den Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie. Er wird von EiszeitQuell gestiftet und ist mit 5.000 Euro der höchst dotierte jährlich vergebene Preis dieser Art für Archäologen.

Preisverleihung auf Schloss Hohentübingen

Die renommierte Auszeichnung erhielt in diesem Jahr Dr. Héloïse Koehler für ihre Dissertation über das Mittelpaläolithikum. Die Wissenschaftlerin aus dem französischen Nanterre beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit bislang wenig untersuchten archäologischen Fundstellen im Pariser Becken. Sie sind zwischen 100.000 bis 80.000 Jahre alt und durch einen ständigen Klimawechsel innerhalb der letzten Eiszeit geprägt. „Wir gratulieren Dr. Héloïse Koehler herzlich zur Auszeichnung ihrer Arbeit“, sagte Achim Jarck, Geschäftsführer Romina Mineralbrunnen bei der Preisverleihung am 3. Februar auf Schloss Hohentübingen und erklärte: „Für unseren Mineralbrunnen ist die Stiftung des Förderpreises naheliegend, denn wir sind mit der Eiszeit eng verbunden: EiszeitQuell ist ein in dieser Art einmaliges Mineralwasservorkommen und ein lebendiges Stück Eiszeit.“

Professor Nicholas Conard, Dr. Héloïse Koehler und Achim Jarck (v.l.) bei der Preisverleihung auf Schloss Hohentübingen. Foto: Jan Münster, Uni Tübingen.