Sammler und Heiler | Mythen und Bräuche der Menschen in der Eiszeit

Im Winter zogen sich die Steinzeitmenschen zurück in ihre Höhlen, doch im Sommer verbrachten sie ihre Zeit draußen, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, berichtet Weinland in seiner Rulaman-Legende. Sie jagten und sammelten Vorräte: Flechten, Kräuter, Beeren und Wurzeln. Denn die Winter waren lang, kalt und schneereich.

Leicht können wir uns den spärlichen Bewuchs der eiszeitlichen Tundra vorstellen, wenn wir durch die Magerwiesen der Alb streifen. Umso mehr erfreuen wir uns dann an der heutigen Artenvielfalt. Wie unsere urzeitlichen Vorfahren werden wir suchen und sammeln, manches Essbare und manches Heilende.

Durch ein Flusstal werden wir gehen, das einst nur durchschwommen werden konnte, und nachschauen, ob irgendwo noch etwas vom Wasser zu finden ist. Spielerisch und gekonnt werden wir die Wiesenapotheke erforschen und hören, was die “alte Parre“, aber auch was „Angekko“ der Zauberer davon hielt.

Nach all dem Gehen und Sammeln bleibt noch die Rast. Der Platz muss sorgfältig ausgewählt werden, denn so manches ist zu beachten: Übersicht und Schutz sind gefragt. Und endlich die lang ersehnte Stärkung, lassen Sie sich überraschen, einfach urzeitlich gut!

Treffpunkt:

Trochtelfingen, Parkplatz Firma Albgold

Alb-Guide:

Beate Spohn-Gundert

Dauer:

Je nach Wunsch 3 bis 4 Stunden

Streckenlänge:

6 km

Mitnehmen:

Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung.

Teilnehmer:

Für Familien mit Kindern, aber auch Schulklassen oder Betriebsausflüge.